ICH BIN WIEDER ZU HABEN - MAN KANN MICH KAUFEN oder MIETEN - ICH BIN IN RUANDA GEBLIEBEN

Nachdem die Idee konkreter wurde mussten wir uns überlegen, wie wir reisen wollten. Mit dem Auto, klar, aber welchem?
Die Auswahl des für unsere Zwecke am besten geeigneten Fahrzeugs fiel uns recht schwer, zumal wir nicht gerade zur Allrad- und Expeditionsszene gehören und wir weder einen Überblick über verfügbare Typen noch eine Ahnung von Vor- und Nachteilen einzelner Modelle hatten. Aber auch hier half das Internet weiter. Erste Anlaufstelle waren diverse Foren und neben beratenden Seiten verschiedener Zubehörhändler die Kapitel aus Berichten anderer Fernreisenden, die diesem hier entsprechen. Vielen Dank an alle an dieser Stelle für eure interessanten Berichte!
Zuerst mal sollte das Auto natürlich toll aussehen, also dem Bild des klassischen Reise- und Expeditionsfahrzeuges entsprechen, mit andern Worten also ein Land Rover. Schon bald aber beeinflußten uns die zufriedenen Stimmen der Toyota-Besitzer, so dass wir in Richtung Buschtaxi tendierten. Je mehr wir uns aber in das Thema vertieften, desto größer musste das Auto werden. Toyota, Land Rover und Mercedes G sind toll, überall reparierbar, scheinen uns aber einfach zu klein für eine Reise, die mindestens ein Jahr dauert.
Nachdem wir aber mal einen LKW angesehen, probegefahren und auch kritisch Aspekte wie Verbrauch, Ersatzteilpreise und meine Fähigkeiten in Hinblick auf KFZ-Mechanik betrachtet hatten wurde das Auto allerdings wieder kleiner.
Also: was wollten wir?
Andererseits, was wollen/brauchen wir nicht?
In der Größenordnung 'Transporter' gibt es leider nicht allzu viel Auswahl, In Frage kamen am Ende nur der Iglhaut-Mercedes und der Allrad-Daily, und wie der Zufall so will bekamen wir einen bereits ausgebauten und erprobten Wagen angeboten. Nicht gerade ein Schnäppchen, aber überzeugend.Unser neues ZuHause ist also ein Iveco Daily 40.10 4x4 mit kurzem Radstand und geschlossener Ausführung als Transporter mit Hochdach.
Gekauft schon drei Jahre vor Reisebeginn hatte ich reichlich Zeit, vieles einmal auseinanderzuschrauben und wieder zusammenzusetzen, wobei ich nicht nur viel lernte, sondern auch noch einige Details an der Ausstattung des Vorbesitzers ändern konnte.