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Letzte Änderung:
May 14. 2010 21:44:26

Zitat 138: Unbenanntes Dokument

Trudele durch die Welt. Sie ist so schön, gib dich ihr hin, und sie wird sich dir geben. Kurt Tucholsky (1890-1935)



 

 

 

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and Teresa

Route

Hier seht ihr ein Übersichtsbild der geplanten Route. Wer auf das Bild klickt sieht eine ebenso grobe Zeichnung der gepfahrenen Route. Im Kapitel Reiseberichte gibt es eine genauere interaktive Karte der tatsächlich gefahrenen Route mit einem Link zu dem Reisebericht des jeweiligen Landes. Wir beginnen die Tour im Westen Afrikas, auch wenn damit der scheinbar schwierigste Teil durch die Sahara gleich am Anfang liegt, da wir uns die weitere Reiseroute ab Ostafrika noch offen halten wollen.

geplante und gefahrene Route

Die Schleife in Westafrika hat zwei Gründe: Zum einen wollten wir Weihnachten nicht irgendwo zwischen den Büschen verbringen sondern an der Küste, zum anderen ist die Elfenbeinküste ein NO-GO-Land so dass wir die umfahren müssen. Also fuhren wir von Mauretanien erstmal in Richtung Meer, um dann die Elfenbeinküste nördlich zu umfahren. Von Burkina Faso aus sind wir quer durch Nigeria gefahren, weil wir noch ein Visum für Kamerun brauchten, was außer in der Elfenbeinküste und Senegal nur in Nigeria erhältlich ist. Dabei haben wir den gerüchteweise unsicheren und unangenehmeren, dafür aber kürzeren Weg Weg durch den Süden des Landes ausgeschlagen sondern sind über Abuja im Zentrum des Landes gefahren.

Für den weiteren Weg nach Süden gibt es nicht viele Alternativen. Lohnenswert ist sicherlich, möglichst weit im Norden nach Kamerun einzureisen, in Gabun muß man sich entscheiden, weiter nach Süden zu fahren und dann im Kongo in Richtung Osten nach Brazzaville zu kommen, was von verschiedenen Reisenden als ausgesprochen schwierig (Straße) und gefährlich (Banditen) beschrieben wird, oder via Lope und Franceville nach Osten zu fahren, um dann im Kongo auf Asphalt in Richtung Süden zu fahren. Durch Angola geht kein Weg an Matadi vorbei (allerdings hörten wir auch von Einzelfällen, in denen das Angolavisum in Kinshasa ausgestellt wurde) und dann wegen der beschränkten Zeit (5 Tage Transitvisum) praktisch auf dem kürzesten Weg nach Süden. Wir hörten von einzelnen, dass es möglich sei, das Land in 5 Tagen zu durchqueren, das aber sicher nur mit gewissem Materialeinsatz wegen der schlechten Straßen und wenn man vor morgens bis abends fährt.

Ab Namibia fängt das Problem an, in welchem Zickzack-Kurs man die südafrikanischen Länder besucht; auf der 'Rückfahrt' muß man sich entscheiden, durch Mosambik oder Sambia zu fahren, da von einer Fahrt durch Zimbabwe wegen der unsicheren politischen Situation derzeit abzuraten ist. Wer aus irgendeinem Grund nicht durch Malawi fahren will kann direkt von Sambia bzw. Mosambik nach Tansania einreisen, die Fähre zwischen Mosambik und Tansania soll dem Vernehmen nach aber jahreszeitlich schwierig zu erreichen und nicht für große Fahrzeuge geeignet sein (andere erzählen aber auch, 3 Toyota würden auf einmal draufpassen). Dafür soll der Norden Tansanias sehr schön sein.

Sudan, Ägypten und Libyen sind administrativ schwierig und teuer. Wer plant, durch Ägypten zu fahren, sollte daran denken, eine entsprechend höhere Kaution für das Carnet zu hinterlegen.Über's Mittelmeer gibt es die Alternativen, durch Libyen und Tunesien zu fahren, um von Tunesien aus mit der Fähre nach Genua zu kommen, ansonsten geht's auch andersrum, von Ägypten nach Jordanien und weiter rund ums östliche Mittelmeer oder per Fähre von Israel aus nach Italien (Grimaldi Euro-Med und Grimaldi Euro Adriatic)